Literarischer Salon Ekke Maaß - Flyer -
Schönfließer Straße 21, 10439 Berlin, Hinterhaus Parterre links
Kontakt E. Maaß, mobil/WhatsApp +491711773543 | mail: d-k-g@gmx.net

Neujahrsgruß 2023 (Text)


E I N L A D U N G

zum Salon: Erinnerung an die Schlacht von Stalingrad vor 80 Jahren

am Samstag, 11. Februar 2023, 19 Uhr,
mit Marianne Suhr und Markus Meckel

Buchvorstellung und Lesung: Marianne SuhrSchnee über Rossoschka – eine Spurensuche“, Berlin 2019
Gespräch mit Marianne Suhr und Markus Meckel über Krieg und Frieden, Stalingrad und den Krieg in der Ukraine; Moderation Petra Fléing, Buchhändlerkeller
Antikriegslieder von Bulat Okudschawa

Vor 80 Jahren, am 2. Februar 1943, endete die Schlacht um Stalingrad, in der ca. 300 Tausend deutsche, italiensche und rumänische und 1 Million sowjetische Soldaten den Tod fanden. In dem Buch „Schnee über Rossoschka“ reist die Journalistin Anna Blome 2013 zu den Kriegsgräberstätten nach Wolgagrad. Sie ist auf Spurensuche nach ihrem Vater, den sie nie kennenlernte. Ist ihm irgendwann bewusst geworden, dass er an einem sinnlosen, verbrecherischen Krieg beteiligt ist? Ist den russischen Soldaten, die in der Ukraine zerstören und töten, nicht bewusst, dass sie wie Deutschland damals ein fremdes Land überfallen und verwüsten? Das Buch von Marianne Suhr schildert eindrücklich, wie Anna Blohme in Rossoschka die russische Gedenkfeier zum 70. Jahrestag erlebt und wie sie in der Reiseführerin vielleicht ihre Halbschwester kennenlernt. Wir wollen in dem Gespräch gemeinsam über die mögliche Verantwortung der deutschen Soldaten in Stalingrad und der russischen in der Ukraine nachdenken.

Marianne Suhr, geb. 1939, verließ mit 18 Jahren die DDR und lebt in Berlin. Sie war Wissenschaftlerin und von 2001 bis 2011 Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammung von Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen.

Markus Meckel, geb. 1952, war Außenminister der letzten DDR-Regierung, von 1990 bis 2009 Mitglied des Bundestages und von 2013 bis 2016 Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.


David Grossmann: "Es liegt im Wesen des Krieges, dass er die Nuancen, die die Besonderheit eines Menschen ausmachen (...), auslöscht."

Wie immer gibt es Chatschapuri, Käse und georgischen Wein und wie immer bitte ich um eine einigermaßen verbindliche Anmeldung, damit wir nicht zu wenige und nicht zu viele werden.

Ekke Maaß


 

Interview zum Krieg in der Ukraine für die Berliner Zeitung vom 3. März 2022 (Link)

Statement zum Verbot von Memorial und dem Krieg in der Ukraine bei der Bundeszentrale für politische Bildung
https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/345509/russlands-rueckfall-in-finsterste-zeiten/

Interview mit dem Ministerpräsidenten der tschetschenischen Exilregierung Achmed Sakajew

https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/508066/russland-wird-sich-nach-putin-aendern/


Von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa wurde das Ausstellungsprojekt "fluchtzeiten - 25 Jahre Deutsch-Kaukasische Gesellschaft" gefördert. Die Ausstellung kann angefragt und das Buch u. a. im Salon erworben werden:
https://www.lukasverlag.com/programm/titel/575-fluchtzeiten.html



Nachrufe 2020/2021/2022

Am 13. März 2020 ist der deutsch-georgische Schriftsteller Giwi Margwerlaschwili verstorben. Er war mein langjähriger Freund und hat viele Jahre im Salon oder in unmittelbarer Nähe des Salons gewohnt. Meine Grabrede

Am 10. Mai 2021 starb der großartige Künstler Walter Weiße in Freyburg/Unstrut, Hier mein Nachruf.

Am 6. Juni 2021 starb in Tbilissi der legendäre Theater- und Fimregisseur, Drehbuchautor, Künstler und Leiter des von ihm gegründeten Marionettentheaters Reso Gabriadse. Hier mein Nachruf.

Am 21. November 2021 ist Kostas Papanastasia gestorben, der legendäre Schauspieler, Sänger und Inhaber
des Restaurants "terzo mondo. Er war mir ein enger Freund. Hier mein Nachruf.


Am 1. März 2022 starb der Literaturwissenschaftler, Essayist und Verleger Leo Kossuth. Mein Nachruf erschien am 3. März in der Berlner Zeitung:
https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/literatur/ein-vermittler-zwischen-russen-und-deutschen-zum-tod-von-leo-kossuth-li.215043

Zum Tod des Dresdner Malers Eberhard Göschel, Berliner Zeitung, 30. 12. 22 (Text)


Hier ein Überblick über die wichtigsten Salons 2019


Programmangebote:

Liedkonzerte/Zeitzeugenbericht zur  Geschichte der DDR und des Literarischen Salons

mit Liedern von Goethe, Heine, Brecht, Wolf Biermann und Bulat Okudshawa zu Harmonium und Gitarre

Für Schüler- und Besuchergruppen bis zu 60 Personen im Salon,
oder in Verbindung mit einer festlichen Tafel für bis zu 20 Personen


Vorträge zu Georgien, Tschetschenien und den Kaukasus. (www.d-k-g.de)